Veranstaltungsprogramm März 2017

857 03.03.17 (FR) 20.30 Uhr: SLEEPERS SIX

Bild vergrößern Wer das Besondere liebt und nicht auf eine Stilrichtung festgelegt ist, der liegt bei Sleeper's Sixx genau richtig. Sieben spielfreudige Musiker aus dem Raum Hohenlohe, Waiblingen und Ludwigsburg werden Gänsehautfeeling ins Gleis 1 bringen. Wenn die drei SängerInnen Lieder wie "Soulmate" oder "Someone like you" zum Besten geben, dann geht dies direkt ins Herz. Rockige Songs wie "Summer in the city" oder "Pretty in scarlett" werden das Gleis 1 zum Beben bringen. Kontakt Tobias Gerlach, Pfedelbach


858 04.03.17 (SA) 20.30 Uhr: MAMA Max JESCHEK & MARINA WÖRNER.

Bild vergrößern Selten hat ein Duo eine solch sprühende Energie und musikalische Qualität auf die Bühne gebracht wie MAMA.
Die trauen sich was. Sie loten aus, sie stürmen los, sie tauchen ein und sie nehmen ihre Zuhörer mit, mitreißend, atemlos und quietschvergnügt mitten ins pralle Leben ihrer Musik. Packende Songs, ergreifend und abgefahren wunderbar. Mit Pfeffer im Hintern und Freude im Herzen.
Es gibt eigene Lieder und z.T. sehr eigen interpretierte Covers zu hören. 2. Platz beim offerta Music Award 2015
Marina Wörner - Gesang, Akkordeon - Max Jeschek - Gitarre, Gesang


859 10.03.17 (FR) 20.30 Uhr: KAI DEGENHARDT politischer Liedermacher – Gegen den rechten Aufmarsch – von damals und dieser Zeit

Bild vergrößern Ich bin politischer Liedermacher – was sonst.
„Liedermacher“ ist für mich der deutsche Begriff für „Singer-Songwriter“. Dass er nicht gleichbedeutend damit ist, liegt daran, dass es in Deutschland natio-nale Eigenheiten gibt, die dem Genre zugrunde liegen. Im Klartext: Die Nazis haben im 20. Jahrhundert die traditionelle deutsche Liedkultur derartig miss-braucht, verschüttet und zerschreddert, dass sich – anders als in anderen Ländern – nachfolgende Generationen darauf nur gebrochen und mit äußers-ter Vorsicht beziehen können. Und das gelingt eigentlich immer nur dann, wenn man mit einer klaren antifaschistischen Haltung daran geht und im-mer auch das konkret Gesellschaftliche, das Politische also, miteinbezieht. In genau dieser Lieder-machertradition sehe ich mich, und ich halte den Ansatz gerade heute wieder für besonders wichtig, da der europaweite Aufmarsch rechter Parteien und Bewegungen den Faschismus als äußerstes Mittel zur Ret-tung bürgerlicher Herrschaft in der Krise wieder als reale Option erscheinen lässt.
So finde ich es auch folgerichtig, und es macht mir zudem großen Spaß, in meinem aktuellen Live-Programm wieder viele Lieder aus dem Familien-Fundus zu spielen, dem guten alten Degenhardt also. Aus den „Guten alten Zeiten“, in denen alte und neue Nazis wieder in westdeutsche Parlamente einzogen, August der Schäfer die „Wölfe mitten im Mai“ hörte, während der Fremdarbei-ter und Wirtschaftsasylant „Tonio Schiavo“ sein Paradies in Herne suchte und die Schmuddelkinder die geschichtsvergessenen Aufsteiger- und Leistungs-trägerhoffnungen der Adenauer-Wohlständigkeit in den Kaninchenställen zer-sägten. Lieder, die auf fast unheimliche Weise heute wieder von geradezu er-schütternder Aktualität sind.
Diese verblüffende Brisanz sowie der Verschnitt des alten Materials mit meinen eigenen Songs aus dem neoliberalen Hier und Jetzt sorgen dafür, dass – trotz allem Wiedererkennungseffekt – keine falsche Nostalgie aufkommt, viel-mehr eine bewusste Konnotation mit den heute wieder herrschenden Zustän-den stattfindet. Ich spiele außerdem gut Gitarre und benutze auf der Bühnen ab und zu einen „Loop-Recorder“. Damit sample ich live kleinere musikalische Phrasen, schichte sie übereinander und benutze sie als Live-Playback, was das Ganze mit ein paar modernen Sound-Elementen anreichert und für einige mu-sikalische Überraschung sorgt.
Geboren 1964, arbeitete ich mit meinem im Jahr 2011 gestorbenen Vater Franz Josef Degenhardt über 20 Jahre lang als Arrangeur und Gitarrist zu-sammen und habe von 1987 an auf sämtlichen seiner Alben und diversen Tourneen mitgewirkt. Seit 1997 habe ich fünf eigene Alben veröffentlicht. Das letzte, „Näher als sie scheinen“, erschien im Frühjahr 2012. Die Vereinigung Preis der deutschen Schallplattenkritik wertete es, wie auch schon das Vorgängeralbum „Weiter draußen“, als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes und zeichnete es durch Aufnah-me in die Bestenliste aus. Meine nächste CD mit dem Arbeitstitel „Auf anderen Routen“ ist in Arbeit und wird im Frühjahr 2017 erscheinen.
„...Kai Degenhardt ist einer der wenigen Liedermacher seiner Generation, der sowohl mit einer klaren politischen Position als auch mit musikalischen Ideen aufwarten kann.“ (Jazzthetik


860 11.03.17 (SA) 19.30 Uhr: VERNISSAGE mit dem LEISTUNGSKUNST KURS DANIELA VOGEL Ganerbengymnasium & Schlossgymnasium Künzelsau

Bild vergrößern Thema "Selbstdarstellung und Verwandlung". Wie schon oft eine besondere Ausstellung mit Schülerarbeiten und einem schönen Kunstabend.


861 17.03.17 (FR) 20.30 Uhr: STADTBÜCHEREI Waldenburg präsentiert REVITAL HERZOG ERZÄHL-KONZERT mit Akkordeon.. Nachdenklich-humoristische Erzählungen aus Israel

Bild vergrößern .. Mit „Komman den Tisch unter den Mandelbäumen“ bietet Revital Herzog, angesichts der wieder aufgeflammten Gewalt im Nahen Osten, Melodien und heitere Geschichten aus der jüdischen und arabischen Welt an. Sie sagt: „Wir sind durch politische Propaganda zu Feinden gemacht worden. Doch uns, Israelis und Araber, verbindet auch die Kultur,
die gemeinsamen Wurzeln, die Herkunft unserer Sprachen...“
Als Künstlerin bietet sie keine politischen Lösungen an, nur eine kleine leichte „Kultur- Reise“. Nachdenklich-humoristische Erzählungen aus Israel Religion und Alltag sind im täglichen Leben des Orients und Israels viel enger miteinander verbunden als im Westen. Revital Herzog lässt die Alltagsweisheit der Chassidischen Geschichten neu erstehen und
führt in eine Welt voller Witz ein.. Märchen und Musik stammen aus ihrer jüdisch-persischen Familie und von ihren Reisen quer durch den Mittelmeerraum und Israel/ Sinai. Alle Geschichten geben Einblicke in humorvolle Kulturen, berichten vom Glauben und Aberglauben, geben Hoffnung und Zuversicht und regen gelegentlich auch zum Nachdenken an. Die ge14
bürtige Israelin lebt in Reutlingen-Gönningen und kennt Land und Leute in Deutschland und in Israel:


862 18.03.17 (SA) 20.30 Uhr: SEDAA Weltmusic mit Omid Bahadori

Bild vergrößern 30 bedeutet im Persischen "Stimme" und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar - bekannt durch die Gruppe Transmongolia - und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen Die Weltmusikgruppe "Sedaa" besteht aus zwei mongolische und ein iranischer Musiker. Sie spielen traditionelle Instrumente wie das mongolische Nationalinstrument "Pferdekopfgeige", und verwenden alte Gesangstechniken nomadischer Vorfahren wie der Unterton und Kehlgesang. Dabei geht es um eine Fusion ihrer traditionellen Musik mit Einflüssen aus dem Pop/Rock und der klassischen Folkmusic..


863 24.03.17 (FR) 20.30 Uhr: STEFANI E RIEKER Duo

Bild vergrößern die SongPoetin mit Jürgen Rutz am E-Piano In erster Linie ist sie Philosophin. Und Musikerin. Und ganz besonders Sängerin. Oder umgekehrt. Auf jeden Fall ist sie eines: immer authentisch.

Charmant plaudernd entführt Songpoetin Stefanie Riecker ihre Zuhörer in ihre ganz eigene, merk-würdige Liederwelt, mal vergnüglich, mal tiefgründig, mal hintersinnig. Mit offensichtlicher Freude findet die Gitarristin und Bassistin gemeinsam mit Jürgen
Rutz am E-Piano für ihre deutschen Songs ihren ganz eigenen Crossover-Stil.
Hier ein bisschen Blues, dort eine Prise Bossa oder Swing, da ein Schwung Pop oder Rock, und allem voran die unverwechselbare Stimme einer nicht nur
musikalisch weitgereisten Musikerin. http://www.stefanieriecker.de


864 25.03.17 (SA) 20.30 Uhr: IVO PÜGNER Reinhard Mey–

Bild vergrößern . Mit 12 Jahren hatte ich die erste Gitarre in der Hand .Diese Faszination hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Beeindruckt haben mich besonders die Melodien und Texte der „deutschen Liedermacher“! Schnell kristallisierte sich Reinhard Mey als großes Vorbild für mich heraus. Eine erste Langspielplatte, dieses in den Anfängen seiner Karriere stehenden Chansonniers, inspirierte mich und forderte mich heraus. Lieder der LP prägten sich bei mir ein und es gelang mir, schon als Jugendlicher, Geschichten und Botschaften herauszuhören! Diese Musik ist in meinem Leben bis heute für vieles zum Wegweiser geworden! Oft wurde ich gefragt, ob ich Meys Lieder nicht mal in einem Konzert vortragen könnte – somit war der Grundstein für viele schöne Veranstaltungen und Begegnungen gelegt. Reinhard Mey wurde


865 31.03.17 (FR) 20.30 Uhr: CHOON mit Jörg Hurter Cover Rock aus den 80 und 90-igern

Bild vergrößern Eine 80-90-ger Rockcover Band! Eine sehr gute Sängerin, Gitarre ,Bass, Drums!