Veranstaltungsprogramm Juni 2018

977 01.06.18 (FR) 20.30 Uhr: ATTILA VURAL „Nie ohne meine Gitarre“

Bild vergrößern Wo andere nie ohne ihren Regenschirm verreisen würden – man weiß ja nie, wie das Wetter wird – oder unter keinen Umständen das Kleine Schwarze zu Hause ließen – wer weiß schon, welche unerwarteten Feste gefeiert werden – wird man Attila Vural auch im Urlaub nie ohne seine Gitarre antreffen: Man weiss ja nie, welche Melodie einem über den Weg läuft.
So klingt denn auch seine Musik wie ein großer Koffer voller Ferienerinnerungen – doch es sind keine hippen Städtekurztrips oder mondscheinschwangeren Segeltörns, die der 1972 geborene Zürcher Gitarrist mit seinen Tönen nachzeichnet. Vielmehr sind es Reisen der offenen Ohren und der suchenden Augen, auf denen sich der Musiker inspirieren lässt von südamerikanisch angehauchten Rhythmen, dem Jazz entlehnten Tonfolgen und Motiven, sowie erdverbunden popigen Melodien.
Seit seinen ersten Kompositionen, die in die frühen neunziger Jahre zurückreichen, zeichnet sich Attila Vurals Musik durch diese kreative Mischung verschiedener Einflüsse aus, die in seinen eigenen Interpretationen ebenso wie in denjenigen der verschiedenen Formationen, deren Stil Vurals Arrangements geprägt haben (Saf-Inütill, Approaches), seine eigenständige Handschrift erkennen lassen. Attila Vurals Spiel lädt ein, ihm auf seinen Klangreisen in die weite Welt musikalischer Begegnungen zu folgen.
Angeregt durch Dominic Millers CD «First Touch», widmet sich Attila Vural seit 1997 zunehmend und seit zehn Jahren ausschliesslich der Solo-Gitarre, die er sowohl in 6-saitiger und 12-saitiger Version, als auch neuerdings in einer 14-saitigen Spezialanfertigung in Form einer Mandolinen/Dobro-Kombination (Gitarrenbauer: Mitgel Noldin) spielt. Sein unverkennbarer Stil, der eine perkussiv gespielte Gitarre mit subtilen klassischen Saitenklängen vereint und dabei gänzlich ohne zusätzliche Effekte auskommt, ist in musikalischer und technischer Hinsicht unüberhörbar durch das Schaffen des deutschen Gitarristen Claus Boesser-Ferrari beeinflusst. Daneben erhielt Vural aber auch wichtige Impulse durch die experimentellen Variationen des Gitarristen Andy Summers (Police).
Er trat nicht nur National auf, sondern auch in den USA, an der European Acoustic Guitar Night im Teatro Goethe-Institut in Rom, am Internationalen Gitarrenfestival «Open Strings» in Osnabrück und an den Internationalen Neuöttinger Gitarrentage. Unter anderem vertonte er als live Soundtrack, die Stummfilme «Der letzte Mann» und «Nosferatu» von Friedrich Murnau an der Musikfestwoche in Winterthur und am Neisse Film Festival in Görlitz (D).


978 02.06.18 (SA) 20.30 Uhr: FÄLLT AUS: DIVINE DUCKS – wegen einer Armverletzung leider abgesagt

GUTE BESSERUNG DIETER!! nächster Termin: 8.12.


979 08.06.18 (FR) 20.30 Uhr:

Bild vergrößern Die Band um den Sänger & Songwriter Matthias Bauersachs spielt Rockmusik mit deutschen Texten. Getragen von einer unvergleichlichen Stimme und groovigen Gitarren-Riffs überzeugen Mattheo & DIE BRINGER überzeugen durch Authentizität, musikalisches Können und Spaß.

Mal Aufdrehen und Feiern, mal Zuhören und Innehalten. Mit ihrem Mix aus Rock, Blues und Folk hat sich die Band Abend aus Rutesheim/Leonberg in den letzten beiden Jahren eine zunehmende Fangemeinde erspielt.
Die schnörkellosen, eingängigen Kompositionen sind von bestechender Ehrlichkeit – und nehmen die Zuschauer/Zuhörer vom ersten Takt an mit auf eine musikalische Reise: „… mitten rein in Dein ach so cooles Herz!“ und natürlich in die Beine. Mattheo & DIE BRINGER tauchen ein in die feinsten Tiefen des „Rootsrock“, um im nächsten Moment in bester Singer/Songwriter-Manier wieder hervorzutauchen. Dann treten die Geschichten in den Vordergrund. Die Musik wird zum Soundtrack.
Die deutschen Texte sind nachdenklich, komisch, wütend: Es geht um Liebhaber, Dauernörgler, Revoluzzer, Kripobullen, Kleinstadt-Djangos … und natürlich auch um Frauen!
Wer den Vergleich mit prominenten Namen sucht, könnte es vielleicht so ausdrücken: Springsteen trifft Lindenberg, Grönemeyer jammt mit den Stones und ZZ Top entdecken die Neue Deutsche Welle!


980 09.06.18 (SA) 20.30 Uhr: NEU: LUNEDI – instrumentale Weltmusik

Bild vergrößern .... - mit Vibraphon, Blockflöte, Susanne Druschel (Winterbach) - Gitarre: Günter Schnell,- Bass: Ulrike Ackermann, - Congas und Percussion: Klaus Späth.
Die Musik könnte man mit "easy listening" umschreiben: leicht, beschwingt und doch vielfältig und abwechslungsreich mit Abstechern in verschiedene Stilrichtungen, wie Swing, Blues, Funk, Rock, Folk, Bossa Nova, Samba: Die Stücke sind alle eigen und entstehen zum Großteil so, dass jede/r zu einer musikalischen Idee den eigenen Instrumentalpart selbst ausgestaltet.
Warum "WELTMUSIK"? : Einflüsse verschiedener Kulturen vermischen sich. Dem Groove liegen Rhythmen aus Afrika und Lateinamerika zu Grunde. Außer den genannten Instrumenten, ist eine Vielfalt von Percussions-Instrumenten zu hören - auch selten gehörte, wie das Kalimba, die Schlitztrommel, Anklungs, Schweizer Kuhglocken und aus Nepal eine Bambusquerflöte und die Madal-Trommel.


982 16.06.18 (SA) 20.30 Uhr: COLD HEAT Classic Rock & Blues handmade. authentisch. tanzbar

Bild vergrößern Bekannte Klassiker aus den 70-ern wie Cream, CCR, ZZ Top, Gary Moore, Rory Gallhager, etc. werden von der 4-köpfigen Hobby-Band COLD HEAT in eigener Interpretation und mit dem nötigen Feingefühl auf die Bühne gebracht. In der Regel springt der Funke sofort über und das Publikum tanzt nach spätestens dem 3. Song. Jeder der 4 Musiker aus Bad Mergentheim und Waiblingen verfügt über mindestens 30 Jahre Band- und Bühnenerfahrung. Man hat sich vor einigen Jahren „gesucht und gefunden“, hier werden die Erfahrungen jedes Musikers aus Jazz, Fusion und Blues auf den Punkt gebracht. - Die kleine aber feine Besetzung Voice+Blues Harp, Guitar, Bass und Drums bietet genug Freiraum für jeden einzelnen Musiker für tolle Soloeinlagen und die Möglichkeit, in jeder noch so kleinen Kneipe zu rocken. Hans Fröscher, Voice Bluesharp; Bruno Zimmermann, Guitar; Wolfgang Stadie, Bass; Hans-Dieter Mack, Drums.


983 22.06.18 (FR) 20.30 Uhr: FRANCIS AEOL

Bild vergrößern "Es sind knapp acht Jahre seit dem Debüt „Readings Of Lethargy“ vergangen. Francis Aeol hat sich der Dinge in seiner Reichweite besehen und diese Stück für Stück begutachtet. Herausgekommen ist eine warm umsäumende Reife die vom Gefühl einer Wattwanderung begleitet wird. „Assisting Fortune“ heißt die knapp viermonatige Phase im Leben des Singer/Songwriters. In wenigen Schritten und konkreten klaren Arrangements wird der Hörer durch die Takelage eines unebenen Decks zum Bug geführt und nimmt dabei zunehmend mehr das Gefühl der eigenen Handlungsfreiheit wahr. Von verregneten Autofahrten über die Landstraße der verlorenen Eigentümer, in welchen sich der Protagonist mit den Zurückgelassenen Anteilen seiner Lebensumstände beschäftigt („Lost Property Highway“), bis zur fiktiven Vorstellung was aus einer gutgemeinten Geste erwachsen kann („Random Act Of Kindness“) ist dieses Werk sehr nah am Titel. Im heimischen Studio (Local Leftovers) hat der vielseitge Künstler sich mit den Versprechungen und Versprechern der Möglichkeitsdeutungen des Seins noch einmal neu auseinandergesetzt. In „Finders Keepers“ wird ein für Fremde unzugänglicher Ort erschaffen, der die Sicherheit und Geborgenheit verspricht, die sich eine wandernde schützenswerte Biographie verdient hat. Wenn es dann „draußen“ wieder sicher ist, kann die Rückkehr in Erwägung gezogen werden. Gemeinsam mit einem verurteilenden negativen Selbstimage wird in „Beautiful Boy“ eine intrapsychische Diskussion darüber besungen, dass man auch hätte an den anderen Zweifeln dürfen. Zwischen leichtfüßigen Piano-Läufen, unterstützenden Streichern, Kontrabass, Mandoline, Banjo und Percussion im Stil der eines sicherheitsgebenden Wegbegleiters verbirgt sich die Träumerei von ‚wäre – hätte - könnte‘ „Maybe I“ als Klavierballade neben dem Duett „Random Act Of Kindness“ und mündet als gischtteilendes Element der bedauernden Melodramatik vom missratenen Sohn in „A Maze In Greys“. Zwischen Affirmation, Wandlung und dem Streicheln des Trostgebers bleibt der Abdruck eines Kusses der Hoffnung am Laderaum der Karavelle des Gewissens verblichen zurück. Live begleitet sich Francis neben seiner Akustik-Gitarre, Fußschellen, Loop-Station und Lap-Top gerne mit einer Mundharmonika. Eine leichte Stimme mit tiefen Fassetten holt den Zuhörer als Fürsprecher für das unsichtbare große Ganze am Steg ab und behauptet fest und bestimmt das dem Schicksal zum Trotze assistiert werden muss. Alles was dann noch kommt ist unerwartbar rückhaltlos und begehrenswert. Die manigfaltigen Themen der Selbstunterstützung des ins Leben geworfenen gestrandeten Post-Modernen sind im Anschluss an die Konzerte immer gerne für und mit dem 32-Jährigen besprechbar. Für Freunde von bestuhlten Rotweinabenden mit gedämmten Licht ein


989 23.06.18 (SA) 18.00 OPENAIR Uhr: BASIS mit Jochen Narciss-Sing, virtuoser Geiger aus Hall KONZERT VORGEZOGEN WG WM, dafür OPENAIR!

Bild vergrößern zum „BASIS“-Trio gehören Ernst Hehr (Gitarre und Gesang) Jochen Zeuner (Kontrabass und Gesang) Die Musikgruppe gibt es seit 1983 als die drei als Zivildienstleistende auf dem Haller Sonnenhof arbeiteten. Der klingende Beweis dafür, dass Musikunmittelbar Lebensfreude macht. Das Programm der drei Stimmband – und Saitenschwinger umfasst einen bunten Strauß an Musikstücken; vergnügliche Lieder der Comedian Harmonists wie z.B. „wenn ich vergnügt bin muss ich singen“, swingenden Instrumentalstücken der Sinti und Romas wie z.B. „Bei mir biste schön“, fröhlicher schwäbischer Mundart wie z.B. „Am Samstagobendda dui Bada“, sowie jiddischen Liedern und einer klassischen Bearbeitung für Nasenflöte/Gitarre und Kontrabass der kleinen Nachtmusik von W.A.Mozart. Mit ihren Instrumenten und Stimmen machen die drei Musiker wunderbare handgemachte Musik ohne irgendwelchen elektronischen Schnickschnack und Verstärkung.


984 29.06.18 (FR) 20.30 Uhr: STEFAN MÖNKEMEYER – Fingerstyle guitar vom Feinsten

Bild vergrößern Aus einer Musikerfamilie stammend, entdeckte Stefan mit 16 Jahren seine Liebe zur Gitarre.
Seitdem hat diese ihn nicht mehr losgelassen - oder auch umgekehrt :-).
Stefan’s Repertoire enthält Blues-, Jazz-, Balladen- und Folkelemente. Eigene Kompositionen
mischt er bei seinen Auftritten mit Coversongs.
Beeinflusst durch verschiedene Stilistiken spielt Stefan Mönkemeyer seine „Fingerstyle“ -
Gitarrenmusik mal einfühlsam - zart, dann wieder bluesig - groovig. Geschmackvolle, filigrane
Gitarrenmusik zum Entdecken, Genießen und Wohlfühlen.
Stefan Mönkemeyer gelingt mit seiner Musik die perfekte Verbindung von virtuosem Gitarrenspiel
und eingängigem Songwriting. Musik, die Menschen wirklich berührt.
Außerhalb Deutschlands spielte Stefan erfolgreich Konzerte, auf Festivals und
Kulturveranstaltungen in Frankreich, Kanada, Australien, Großbritannien und Österreich.


985 30.06.18 (SA) 20.30 Uhr: DAVIS & CAPTURED MOMENTS

Bild vergrößern Was verbindet einen australischen Flötisten, einen schwedischen Gitarristen und einen deutschen Bassisten?
Charles Davis und seine beiden Mitmusiker machen in extravaganter Besetzung lyrische Kammermusik der Spitzenklasse. Als musikalische Nomaden sind sie daran interessiert, ihre verschiedenen musikalischen Einflüsse zu verbinden.
Dabei spannen Sie einen weiten Bogen von Jazz über Folklore aus Osteuropa bis hin zu arabischer Musik. Ihre Darbietung strahlt eine stille Intensität aus, alles ist transparent und klar, frei von überflüssigen Attitüden, sodass die Eigenschaften der einzelnen Instrumente und die Interaktionen zwischen den drei Musikern deutlich zu verfolgen ist. Und genau diese Momente sind mit den „eingefangenen Augenblicken“ aus dem Ensemblenamen gemeint.
Die Vielfalt des Programms von Captured Moments und die außergewöhnliche Spielweise der drei Musiker fügt sich zu einer ganz eigenen musikalischen Sprache zusammen. Außerdem gelingt es dem Trio zu zeigen, dass es auch ohne Schlagzeug rhythmisch heiß hergehen kann.
Der Konstanzer Flötist mit australischer Herkunft verfügt über ein immenses Repertoire an menschlich möglichen Ausdrucksformen, die er mit seinem Repertoire von diversen Querflöten souverän umformt.
Der in Stuttgart lebende, deutsch-schwedische Jazzgitarrist Sven Götz bringt seine Erfahrung als fesselnder Solist und subtiler Begleiter mit den Farben seiner akustischen Gitarren ein. Seine Kompositionen wecken Assoziationen zu weiten. nordischen Landschaften.
Der Bassist Steffen Hollenweger studierte an der Musikhochschule Mannheim und gehört zur jungen Generation talentierter deutscher Jazzmusiker. Er ist eine gefragter Begleiter und in viele unterschiedliche musikalische Projekte involviert.