Veranstaltungsprogramm August 2018

1032 01.08.18 (MI) 00.00 Uhr: SOMMERPAUSE schöne Urlaubstage wünscht das Gleis1

Bild vergrößern GESCHLOSSEN IST AUCH Graefs DADA Bahnhof – die ORDNUNG DER DINGE mit dem ZwischenLager ZeitRaum ist immer einen Besuch wert – eine einzigartige Galerie mit dem Prädikat „Best Dada ever“ und Fortbildungsangeboten in der Kunst des Dada. Zugleich eine Beratungsgarantie für 100 Euro, die Sie steuerlich evaluieren könnten. Willkommen im LKW (Lebenskunstwerk) des Konzeptkünstlers Hans A. Graef mit zahllosen Reliquien, Objekten, Bildern – Asche und Staub. Immer geöffnet wenn offen!


1033 19.08.18 (SO) HINWEIS: Roland Vogels Ausstellung in der Jagsttal-Ranch (bis Ende Sept.)

Bild vergrößern Pressebericht 5.8.2018 Hans A. Graef
Ein besonders idyllischer Platz in Hohenlohe ist der Abschnitt um Großforst (Gerabronn) an der sommerlichen Jagst – und zugleich wird die Jagsttalranch mit ihren Tieren wie Strauße, Lamas und Rindern zur Kunstgalerie. Der aus Niedernhall stammende Maler Roland Vogel eröffnete am Sonntag eine weitere Ausstellung auf dem Hof bzw. in der Scheune von Familie Bauer, wo neben Landschaftsmalerei auch viele Tierbilder, Selbstporträts und Haller Gassen und ihre Häuser zu sehen sind. Immer wenn das reizvolle Hofcafe geöffnet ist oder die Tische unter den Bäumen bewirtschaftet werden, kann man diese verborgene und besondere Ausstellung genießen, vorzugweise bis Ende September sonntags ab 13.00 Uhr.
Vor 10 Jahren entdeckte Roland Paul Vogel, dass vor 600 Jahren in Florenz ein berühmter Künstler lebte, der seinen identischen Namen trägt: Paolo Ucello. So nannte Roland Vogel seinen Zirkuswagen, zugleich ein „Atelier auf Rädern“, Zirkus Ucello, und der steht seit Jahren am Rand des Hofes neben der Jagst. Von hier zieht der Maler, der zugleich Jahrzehnte als Maler-Meister sein Brot verdiente, ins idyllische Tal und porträtiert vorzugweise Rinder und die Natur. Auch sein berühmtes Vorbild hatte Bilder gemalt wie „Jagd bei Nacht“, „Episoden aus einem eremitischen Leben“ oder eben Hunde, Katzen und - Vogel-Bilder.
Beeindruckend sind die großen Rinder im Jagsttal, in Pastell oder Acryl gemalte farbige Leinwände, die nun an der Scheunenwand hängen: das schwarze Kalb blickt aus dem Talgrund hervor und die Besucher an. Die bunte Rinderherde erinnert in Gestalt und Farbgebung stilistisch an Franz Marc. Pastellische Töne bestimmen die Gebäude von Schwäbisch Hall, in den Mappen findet man sienafarbige toskanische Stadtporträts. Die Malschule des Haller Kunst-Akademie-Leiters Michael Klenk ist in Vogels Selbstporträts erkennbar, wobei er im Lauf der Jahre seinen eigenen Stil entwickelt hat. Die großen eleganten Straußenvögel beeindrucken durch die schwarzen Pastelltöne. Kleinere Arbeiten von Tanja Gelfert runden die Ausstellung ab.