Unser Programm im November 2019

02.11.2019 / 20.30 Uhr


Whiskey on Valentines METZGER & STAHL - THE OUTLAW BLUES SENSATION

Die Stimme knochentrocken wie ein 50 Jahre alter Single Malt Whiskey, die übersteuerten Wandergitarren leidend bis dreckig, die Kickdrums kompromisslos fett und dazu eine Killerharp außerhalb der gewohnten Stilistiken. Das Duo Whiskey On Valentine´s erzeugt Athmosphäre die an Filmszenen von Robert Rodriguez oder Jim Jarmusch erinnern. Ihre Musik ist handgemacht, dreckig - von fragil und zerbrechlich bis hin zu hochexplosiv.
So außergewöhnlich wie Ihre Songs so außergewöhnlich sind auch Ihre Live Auftritte.
Kein Auftritt gleicht dem anderen, spontane Kompositionen gehören ebenso dazu, wie Ihre Geschichten von Liebe, in die Jahre gekommene Nutten, Dämonen oder Alkoholexzesse abseits jeder Realität.
„Grenzen haben wir abgeschafft, musikalisch wird es für mich dadurch erst spannend“, erklärt Front-man Diddy Metzger.
Diddy Metzger zählt zu den prägenden Elementen der deutschen Blues und Roots Szene. Er spielte über 20 Jahre mit der Blueslegende Louisiana Red bis zu dessen Tod in 2012. Er war Sideman von Aron Burton, Angela Brown oder Colin Jamieson´s Dynamite Daze, fand aber parallel zum traditionellen Blues seine eigene extravagante Art Roots Musik zu interpretieren.
Peter Stahl spielte anfangs des Jahrtausends mit dem Ex-Nina Hagen Band und Spliff Bassisten Manne Praeker, den er in Portugal kennen lernte und mit dem Ex Spliffer Potsch Potschka. Er ist heute gefragter Sideman bei Konzerten mit Künstlern wie Rolf Stahlhofen, Sir Waldo Weathers, Steffi Nerpel oder Jim Kahr.
Die Zusammenarbeit der beiden Individualisten befruchtet sich auf erstaunliche Weise und man kann Musikfreunden, die sich in Ihrem Geschmack nicht den Zwängen der Musikindustrie unterwerfen, einen Konzertbesuch bei Whiskey On Valentine´s uneingeschränkt empfehlen. Mit Diddy Metzger: Vocs, Harmonicas, & Peter Stahl: Guitars, Kickdrum


08.11.2019 / 20.30 Uhr


SOEREN THIES Ojfn Weg Klezmer & Jiddisch

“Ojfn Weg” erzählt vom Unterwegs sein, von Liebe und Sehnsucht, von Hoffnung und ganz alltäglichen Begebenheiten. Jiddische Lieder aus drei Jahrhunderten verbinden sich mit Klezmer, der traditionellen Tanzmusik der osteuropäischen Juden, ausgewählten Chansons der 20er und 30er sowie virtuosen eigenen Stücken. Ein mitreißendes Konzertprogramm, das manchmal traurig stimmt, aber auch viel Raum für das Lachen und die Freude am Leben lässt.
Søren Thies wurde 1969 in Hamburg geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Völkerkunde und Geographie und beschäftigt sich schon sehr lange mit der Musik und Kultur der osteuropäischen und deutschen Juden. Darüber hinaus widmet er sich aber auch intensiv der französischen Musette der 30er und 40er, dem französischem Chanson sowie der Film- und Kabarettmusik der Weimarer Zeit. Der Akkordeonist und Sänger singt und spielt nicht nur meisterhaft sondern führt auch immer mit humorvollen und informativen Kommentaren durch das Programm. Mit dem Akkordeon bewegt er sich mühelos zwischen Ost- und Westeuropa, jüdischem Witz und deutschem Ernst, gestern, morgen und heute


09.11.2019 / 20.30 Uhr


Konzert Patty Moon ABGESAGT wegen Erkrankung

Sorry - leider fällt das Konzert kurzfristig aus und soll später nachgeholt werden. Gleis1 wünscht gute Besserung für den Hals - aber ohne Stimme kann man eben nicht singen...


15.11.2019 / 20.30 Uhr


SEÁN KEANE - The Voice of Ireland & BAND

Seán Keane - vocals, flute, whistles, uillean pipes Fergus Feely - mandocello, backing vocals Pat Coyne - guitar, backing vocals
Wenn einer das Prädikat “The Voice of Ireland“ verdient, dann Seán Keane aus dem County Galway. In Irland ist er aufgrund seiner prägnanten, unverwechselbaren Stimme, seiner über viele Jahre konstanten Popularität und der Wertschätzung, die er als Musiker genießt, wohl nur noch mit dem großartigen Christy Moore vergleichbar.
Seán Keane schaffte es bei den “All Ireland Fleadh Ceoil Competitions“ 13 nationale Titel in 13 aufeinander folgenden Jahren zu gewinnen. Sein Album "No Stranger" wurde in Irland mit Platin ausgezeichnet und seine DVD "The Irish Scattering" kletterte auf Anhieb auf Platz 1 der irischen DVD-Charts.
Auch auf dem Kontinent hat er eine große Fangemeinde. - Von der "living tradition" der irischen Folkmusik kommend, ist sein Repertoire jedoch alles andere als puristisch. Sowohl in alten, überlieferten gälischen Balladen, als auch in Liedern aus neuerer Zeit besingt er zeitlose Themen wie Lebensfreude, Liebe und Leidenschaft, Sehnsucht, Schmerz und Trauer - covert einen Song von Richard Thompson ebenso wie einen Countrytitel aus Nashville.
Und wie authentisch er sich dem klassischen irischen Thema Emigration auf seiner DVD/CD "The Irish Scattering" auf hohem musikalischen Niveau nähert, markiert einen weiteren Meilenstein seines künstlerischen Schaffens:
Seine Konzerte sind geprägt von enormer Bühnenpräsenz und sympathischer Vortragsweise, gepaart mit sprühendem Charme und typisch irischem Humor. Bei den quirligen Jigs und Reels erweist sich Seán Keane mit flute, whistle und uillean pipes als virtuoser Instrumentalist und kongenialer Partner seiner beiden exzellenten Begleiter - Fergus Feely (mandocello, backing vocals) und Pat Coyne (guitar, backing vocals
Video 1: http://www.youtube.com/watch?v=UnninFDKziQ&feature=related


16.11.2019 / 20.30 Uhr


COPPER SMOKE N Folk-, Blues-, R&B und Countrymusic

Nichts hat die kulturelle Entwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ehrlicher in Musik gepackt als ein Fundament aus Bass, Schlagzeug, Gitarren, Klavier und Orgel.
Zu Beginn dieser Entwicklung sprach man vom neuen Sound.
In solchen Formationen wurden Folk-, Blues-, R&B und Countrymusic zum Ausdrucksventil von Künstlern wie „The Band“ oder „Crazy Horse“. Daraus entstanden Begriffe wie American Roots Rock oder schlicht Americana Music. Weil dieses Kapitel noch nicht zu Ende geschrieben ist macht
Copper Smoke genau diesen Sound! Mit Second Chance veröffentlichte Copper Smoke im September 2014 ein beachtetes Debütalbum, das genau in diese Kerbe schlägt


22.11.2019 / 20.30 Uhr


THOMAS LOEFKE (Berlin) keltische Harfe - mit Lichtbildern

"Ich öffne die Tür, kühler Wind weht ins Gesicht und die See roch noch nie besser als heute. Noch ist der Himmel grau, doch unter dem Horizont kündigt sich bereits der Morgen an. Ich freue mich auf den neuen Tag …”
Norland Wind-Harfenist und Fotograf Thomas Loefke zieht sich mindestens einmal jährlich zum Komponieren in die Inselwelt im Nordatlantik zurück. Nach Tory Island - der irischen Insel der Legenden und Lieder, auf die Hebriden-Insel Staffa oder auf das wilde Archipel der Färöer - zwischen den Shetland-Inseln und Island.
Thomas lernte sein Handwerk bei Irlands führenden Harfenistinnen: Máire Ní Cháthasaigh, Helen Davies, Janet Harbison und Aine Ní Dhúill. Seit 1984 Tourneen mit eigenen Kompositionen sowie mehrere Preise, darunter der 1. Preis des O Carolan Harp Festivals in Irland. 1992 erschien die erste CD. Das 2. Album Norland Wind erschien auf dem irischen Toplabel Celtic Heartbeat.
“Zwei Stunden lang erfüllte der vielfach preis-gekrönte Harfenist den Raum buchstäblich mit Klang-Bildern. Die besondere Beziehung der Eigenkompositionen zu den Orten auf Tory Island, den Färöer Inseln oder der Hebriden-Insel Staffa schlägt sich im Zusammenklang aus irisch verwurzelter Musik, eindringlichen Fotos und augenzwinkernden Erzählungen nieder. Niemand konnte sich wohl der emotionalen Kraft der Musik entziehen, die tief in die Seelen drang und Assoziationen urgeschichtlicher Zusammenhänge ebenso wachrief wie eine helle Freude am Charme von gewaltiger Natur, Mensch und Tier. In vollkommenem Einklang nahmen Loefkes Klangbilder mit zu Vögeln, Fischen und Delfinen, zu Treibholz, bizarren Basaltsäulen, magischen Höhlen, grünen Wäldern und schroffen Felsen, zu Raureif über dem Meer, tosender Brandung, mystisch stillen Seen und freudvollen Tänzen der Inselbewohner im Nordatlantik. Mit einem Abstecher nach Kanada beendete der Harfenist seine Klangreise.” (Presse)


23.11.2019 / 20.30 Uhr


GRAND MALHEUR Groovy

Die regionale "Group extraordinaire" glänzt mit Eigenkompositionen! Funk, Soul, Acid-Jazz und eine wohldosierte Prise Reggae und Dub - und das mit einer dreiköpfigen Brass-Section, die mit ausgefeilten Bläser-Riffs das Sahnehäubchen auf jeden Grand Malheur-Song setzt. Parole: "move to the groove" - und es darf getanzt werden! Eine unserer Hausbands seit 20 Jahren!


29.11.2019 / 20.30 Uhr


CLAUDE BOURBON Medieval & Spanish blues Gitarre & Lieder

Claude Bourbon wurde in den frühen 60er Jahren in Frankreich geboren und wuchs in der Schweiz auf, wo er eine klassische Musikausbildung erhielt. Als Fingerpicking-Gitarrist ist er überall auf der Welt aufgetreten und hat sich so weitergebildet. Er hat eine unglaubliche Fusion aus Klassik und Jazz geschaffen, mit flüchtigen östlichen Einflüssen, spanischen und lateinamerikanischen Elementen und Zügen von Western Folk. Er mag seine Wurzeln im Blues haben, aber er wird von Musik und Liedern aus aller Welt inspiriert, nimmt diese Klänge auf und webt aus ihnen Darbietungen aus Blues, Rock, Jazz, Liedern und Melodien, die sich in keine Schublade stecken lassen, und präsentiert sie mit dunkler Stimme.
Claudes unnachahmlicher Stil bringt seine zehn Finger dazu, unabhängig voneinander und doch gemeinsam zu tanzen und zwar mit solcher Geschwindigkeit, dass wir sie oft nur noch verschwommen erkennen können. Tausende von Menschen in Großbritannien, Europa und den USA hatten das Vergnügen, diesem Meister zu lauschen und die meisten Menschen aus seinem Publikum kommen immer wieder, um ihn spielen zu hören und zu sehen, wie seine Finger leicht über die Saiten seiner Gitarre tanzen und einen einzigartigen Klang kreieren, der einfach "Claude" ist.
Er studierte er klassische Gitarre, aber er stellte fest, dass er sich in der Improvisation mehr zuhause fühlte, als in der Wiedergabe niedergeschriebener Musik. Heute lebt er in Großbritannien. Einige seiner musikalischen Einflüsse: Paco De Lucia, Richie Blackmore von Deep Purple, Joaquin Rodrigo, JJ Cale, JS Bach ...


30.11.2019 / 20.30 Uhr


MAGNOLIA Soul, Blues, Jazz, Great American Songbook, Funk, Country, Americana...

Keb´Mo, Otis Redding, B. King, Joe Bonamossa, Luther Allison, Wilson Pickett, Hoagy Carmichael, T-Bone Walker, John Hiatt, The Crusaders and, of course: J J Cale ! mit Winston Dyre (Gesank), Mojo Schulz (Gitarre), Konrad Fink (Bass) und Klaus Pelzer (Drums). – eine spannende Sache dieses Konzert! “Humorvoller Bluescocktail“ schrieb die Presse. Oder „Magnolienblüte im Maisfeld“, „.Finessenreiche Songs aus dem Delta“.