Juni 2026
Freitag, 12.06.2026, ab 20:00 Uhr
Eintritt: 15 € /10 €, Abendkasse
Wenn der preisgekrönte Singer-Songwriter Joe Bennick seine Gitarre in die Hand nimmt und mit seiner einzigartigen Stimme anfängt zu singen, erschafft er mit seinen Songs und den vielschichtigen Texten Klangbilder zum Mitträumen und Eintauchen.
Mit feinem Gespür und Empathie bietet er heitere und nachdenkliche Worte in handgemachten Songs, die eingängig sind und in denen hellstrahlende Klänge mit energischen Texten und sanfter Poesie mit kraftvollem Sound vereint sind.
Dabei findet er seinen eigenen Platz im Singer-Songwriter-Spektrum zwischen Folk-Pop und Acoustic-Indie.
Mit seinem neuen Album "winter" spricht er dem Zuhörer eine besondere Einladung aus. Er ergänzt seine Musik, die auf eigenen Gedichten basiert, mit Vertonungen von Lyrik bekannter und weniger bekannter Autoren, wie Erich Kästner, Theodor Fontane, E. E. Cummings, Anne Dorn und E. Marlitt. Damit lässt er eine besondere Atmosphäre mit all seinen Facetten in sein Programm, die wie die zugrundeliegende Lyrik einen zeitlosen Charakter entwickelt. Eine Beleuchtung von Kontrasten, die auch schon auf seinen beiden früheren Alben behandelt wurde und auf seiner neuen CD, die 2023 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde, einen außergewöhnlichen Ausdruck findet.
Joe Bennick wurde 2021 mit dem Deutschen Singer-Songwriter-Preis der Deutschen Pop-Stiftung ausgezeichnet und ist regelmäßig auf Bühnen in ganz Deutschland zu erleben, wobei er ein stetig wachsendes Publikum mit seiner Kunst fesselt.
Samstag, 13.06.2026 ab 19:00 Uhr
Eintritt: 15 € /10 €, Abendkasse
Swing auf dem Bahnsteig
Sonntag, 14.06.2026, 11:00-13.00 Uhr
Eintritt 15 €/10 €
Swing, Bebop und Funk auf dem Bahnsteig mit Brezelfrühstück
Once Upon a Time, 1990, elf junge „Jazzophonics“ suchten und fanden sich in der ländlich-hohenlohischen Diaspora, hungrig nach Jazz und Bühne. Viele von damals sind heute noch dabei. Man sieht es. Die Haare werden weißer, die Bäuchlein etwas runder. In den Probepausen tauchen Themen auf wie „Mein Traum von einer südlichen Residenz in der Rente“ oder „Wie kann man mit Gleitsichtbrille Noten auf dem Pult lesen?“ Egal, man kennt es, im Jazz durften die Musiker und Musikerinnen und die treuen Zuhörer und Zuhörerinnen gemeinsam älter werden…
Halt, Einspruch! Eine Band, die ihren musikalischen Anspruch über drei Jahrzehnte bis an die Grenze der ambitionierten Amateur-Möglichkeiten aufrecht erhält, bleibt auch für nachfolgende, junge Musiker interessant. Auch die finden diese Band und sind hier zu sehen und zu hören. Und im Rückblick: Mehr als ein halbes Dutzend junger Jazz-Angefixter schaffte in dieser Kaderschmiede die Metamorphose vom musikalischen Landei zum studierten weltläufigen Jazzprofi.
Was diese Band zusammenhält, ist zum einen sicherlich der Charme und das Engagement ihres Leiters Gottfried Stecker. Ein traditionelles Vereinsleben ist dagegen eher kein Grund für den langen Bestand – die Jazzophonics bleiben lieber eine informelle Gruppe, die einfach Musik machen will.
Die traditionellen Jazz-Stile von Swing, Bebop bis Funk bilden den Grundstock, so wie in jeder ernsthaften Big Band, rein instrumental oder mit Gesang. Was die „Jazzos“ hingegen weniger mögen, sind die in vielen Bands verbreiteten Adaptionen von Musicals.
Kulturkneipe Gleis 1 e.V.
Am Bahnhof 1, 74638 Waldenburg