Programm

Februar 2022

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Samstag, 05.02.2022 ab 18:00 Uhr

Blickpunkte

Momente aus dem Alltag und dem Theater

Fotografien von Jürgen Müller im Gleis 1

Der Fotokünstler und Bühnentechniker der Freilichtspiele Schwäbisch Hall stellt aus seinem umfangreichen Archiv aus.

Er zeigt authentische Einblicke in den Theateralltag, der dem Zuschauer gewöhnlich verwehrt bleibt. In sekundenschnelle den Moment erkennen und festhalten, weil er sonst für immer weg und nicht reproduzierbar ist, schafft scheinbar ganz mühelos und nebenbei. Dabei geht es ihm nicht um das technisch perfekte Bild, was zählt ist das Motiv, die Stimmung in der Situation. Unschärfe, Wassertropfen auf der Linse oder durch das Bild laufende Menschen beim fotografieren sind erwünscht. Seine Blickpunkte findet er nicht nur im Theater. Auch im Alltag ist er ein Beobachter, der Dinge entdeckt, die anderen verborgen bleiben. Neben der Kunstscheune Bullenstall in Repnitz hat Müller im Haller DIAK und in der Partnerstadt Neustrelitz ausgestellt.

 

In seiner Freizeit beschäftigt er sich neben der Fotografie mit Malerei, sammelt aus dem Meer und Flüssen angeschwemmtes Holz und anderes Strandgut um daraus ausgefallene, schöne und individuelle Möbel, Skulpturen und Wohnbagatellen herzustellen. Seine vielfältige Vita und die Kategorien seiner Bilder Theaterfotografie, Landschaften, Porträts findet man auf seiner Webseite mit dem originellen Titel www.ostseekaktus.de

Die Ausstellung ist während der Konzerte oder auf Anfrage über www.gleis1.net zu sehen.



Sonntag, 13.02.2022 ab 18.00 Uhr

String Sensation

 mit Jona Steinmeyer & Jürgen Ohnemus (Schwäbisch Hall)

Die beiden Haller Gitarristen entfachen auf ihren zwei Instrumenten ein betörendes Spektrum an Virtuosität und Klangfarben: Vom argentinischen Tango zum Flamenco , von perkussiven brasilianischen Rhythmen zu virtuosen Versionen von Pop und Jazz Standards.
Der 19-jährige Jona Steinmeyer hat u.a. vier Mal den ersten Preis beim Bundespreis Jugend Musiziert erhalten. Sein Spiel ist ebenso charismatisch wie introvertiert, ebenso virtuos wie explosiv. Ein Ausnahmekünstler, der jeden in seinen Bann zieht!
Jürgen Ohnemus (*1960) hat im Spannungsfeld von Klassik und Kreativität zahllose erfolgreiche Projekte durchgeführt. Tourneen in vielen europäischen Ländern, sowie in Japan, Indien und Singapur. Seit seinem 16.Lebensjahr ist er Teilnehmer oder Initiator von LP und CD Aufnahmen, darunter mehrere mit eigene Kompositionen.
Kurz: Ein Konzertabend voller Spannung, Wohlklang und überraschender Momente.


Freitag, 18.02.2022 ab 20:30 Uhr

Sedaa

Mongolei / Iran

Seit ihrer Gründung 2009 verbindet die mongolisch persische Formation SEDAA auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (mitwirkend beim Filmmusik zu „der weinende Kamel“), Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße.