Programm

Februar 2022

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Samstag, 05.02.2022 ab 18:00 Uhr

Blickpunkte

Momente aus dem Alltag und dem Theater

Fotografien von Jürgen Müller im Gleis 1

Der Fotokünstler und Bühnentechniker der Freilichtspiele Schwäbisch Hall stellt aus seinem umfangreichen Archiv aus.

Er zeigt authentische Einblicke in den Theateralltag, der dem Zuschauer gewöhnlich verwehrt bleibt. In sekundenschnelle den Moment erkennen und festhalten, weil er sonst für immer weg und nicht reproduzierbar ist, schafft scheinbar ganz mühelos und nebenbei. Dabei geht es ihm nicht um das technisch perfekte Bild, was zählt ist das Motiv, die Stimmung in der Situation. Unschärfe, Wassertropfen auf der Linse oder durch das Bild laufende Menschen beim fotografieren sind erwünscht. Seine Blickpunkte findet er nicht nur im Theater. Auch im Alltag ist er ein Beobachter, der Dinge entdeckt, die anderen verborgen bleiben. Neben der Kunstscheune Bullenstall in Repnitz hat Müller im Haller DIAK und in der Partnerstadt Neustrelitz ausgestellt.

 

In seiner Freizeit beschäftigt er sich neben der Fotografie mit Malerei, sammelt aus dem Meer und Flüssen angeschwemmtes Holz und anderes Strandgut um daraus ausgefallene, schöne und individuelle Möbel, Skulpturen und Wohnbagatellen herzustellen. Seine vielfältige Vita und die Kategorien seiner Bilder Theaterfotografie, Landschaften, Porträts findet man auf seiner Webseite mit dem originellen Titel www.ostseekaktus.de

Die Ausstellung ist während der Konzerte oder auf Anfrage über www.gleis1.net zu sehen.


Samstag, 12.02.2022 ab 20:30 Uhr

Blues and the Gang

Ostalb-Blues

... das ist mitreißender, stilsicher in der Tradition wurzelnder oder auch mal etwas rockiger Blues, interpretiert von erdigen Gestalten der Ostalb. Heinz Stuhr, Harald Hilsenbek, Paul Gräupner und Paulus Schmidgall leben und spielen seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten den Blues, sie haben alle Lektionen aufgesogen, die Vorbilder wie Eric Clapton, Robert Johnson oder Albert King für sie bereithielten. Gemeinsam haben sie im Lauf der Jahre ungezählte Spelunken und Musentempel, Kaschemmen und Clubs zum Brodeln gebracht. Wenn Blues and the Gang all ihre Hingabe und Spielfreude in die Waagschale werfen, kommen sowohl eingefleischte Blues-Fans als auch solche, die es noch werden wollen, auf ihre Kosten.

 

Zu der seit langem vierköpfigen Urbesetzung gesellt sich seit einiger Zeit das unerschrockene Gebläse der „Downtown Horns“ (Jürgen Steinle, Ralf Bock, Steffen Kohnle), und auch beim Gesang ein super Duo mit Rosi Foltin und Sonja Orichel.


Sonntag, 13.02.2022 ab 18.00 Uhr

String Sensation

 mit Jona Steinmeyer & Jürgen Ohnemus (Schwäbisch Hall)

Die beiden Haller Gitarristen entfachen auf ihren zwei Instrumenten ein betörendes Spektrum an Virtuosität und Klangfarben: Vom argentinischen Tango zum Flamenco , von perkussiven brasilianischen Rhythmen zu virtuosen Versionen von Pop und Jazz Standards.
Der 19-jährige Jona Steinmeyer hat u.a. vier Mal den ersten Preis beim Bundespreis Jugend Musiziert erhalten. Sein Spiel ist ebenso charismatisch wie introvertiert, ebenso virtuos wie explosiv. Ein Ausnahmekünstler, der jeden in seinen Bann zieht!
Jürgen Ohnemus (*1960) hat im Spannungsfeld von Klassik und Kreativität zahllose erfolgreiche Projekte durchgeführt. Tourneen in vielen europäischen Ländern, sowie in Japan, Indien und Singapur. Seit seinem 16.Lebensjahr ist er Teilnehmer oder Initiator von LP und CD Aufnahmen, darunter mehrere mit eigene Kompositionen.
Kurz: Ein Konzertabend voller Spannung, Wohlklang und überraschender Momente.


Freitag, 18.02.2022 ab 20:30 Uhr

Sedaa

Mongolei / Iran

Seit ihrer Gründung 2009 verbindet die mongolisch persische Formation SEDAA auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (mitwirkend beim Filmmusik zu „der weinende Kamel“), Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße.


Samstag, 19.02.2022 ab 20:30 Uhr

Nice Day

old time rock

Die Cover-Rockband „Nice Day“ präsentiert Rockklassiker und Oldies der 70er und 80er nach dem Motto: Wir gönnen uns einen schönen Tag.

Zu „Nice Day“ gehören Hans-Hagen Thamm (Gesang & Percussions), Peter Kubikmeter (Gesang & Gitarre), Jürgen Brennenstuhl (Keys), Regina Keppler (E-Bass) und Roland Marquardt (Drums).

Die vier Musiker und eine Musikerin sind hoch motiviert, das Publikum mit schnörkellosen Classic Rock von bestechender Ehrlichkeit zu begeistern. Die Band spielt eine gelungene Mischung aus bekannten und weniger bekannten Songs von Bryan Adams über CCR, Deep Purple, Eric Clapton, Santana, Status Quo und Uriah Heep bis zz Top, abwechslungsreich und dennoch einheitlich, von der Band neu interpretiert. Vielfältig lassen die Musiker mit abwechselnden, teils mehrstimmigen Gesangseinlagen sowie gefühlvollen und ausdrucksstarken Gitarren- und Keyboard-Soli die Melodien alter Zeiten wieder lebendig werden. Für die nötige Portion Rock sorgen harte Riffs, treibende Beats und ein Groove, der direkt ins Ohr und in die Beine geht! Raus aus dem Alltag, hier kommen Gefühle längst vergessener Tage wieder hoch!

www.niceday-rock.de


Freitag, 25.02.2022 ab 20:30 Uhr

Daniel Benyamin

Eral Fun

Vier Jahre hat der ehemalige Sänger von SEA + AIR an seinem Debütalbum „Eral Fun“ gefeilt. Die multiinstrumentale Spielfreude und das epochale Songwriting, mit denen er nicht nur Indie-Hits wie "Do Animals Cry?" oder "The Heart Of The Rainbow" schrieb, sondern auch das Genre „Ghost-Pop“ erfand, entwickelt er hier konsequent weiter.

„Aus künstlerischer Sicht kam der Lockdown für mich zur richtigen Zeit“, sagt er. “Durch verschiedene persönliche Krisen war ich mit dem Mich-Selbst-Hinterfragen schon durch, als diese Themen plötzlich alle betrafen.“ So konnte Daniel Benyamin den Moment des Aufatmens und den Stillstand kombinieren und sich monatelang, losgelöst von jeglichem Druck von außen seiner Neuerfindung und „Eral Fun“ widmen.

So entstand ein Album, das sowohl die Leichtigkeit als auch die Melancholie von Rückbesinnung und Weiterentwicklung in sich trägt. Jetzt, am Ende der Pandemie, wird es Kunstwerke wie dieses brauchen, die auf inspirierende Weise immer wieder an die in der Krise entstandenen Vorsätze erinnern.

Für Daniel Benyamin war es auch an der Zeit, sich wieder ein eigenes Genre auszudenken. Er nennt es „Naive Music“. Gelungen ist ihm ein eigenständiges wie eingängiges Album. Sowohl das für all seine Projekte typische Dreieck Melodie, Rhythmus und Atmosphäre, als auch die elementarsten inhaltlichen Themen werden mit neu gefundener emotionaler Wucht und Tiefe behandelt.

Passend dazu spielt sein langjähriger musikalischer Partner Zar Monta Cola live Schlagzeug, Bass und diverse Tasteninstrumente gleichzeitig. Er war neben diversen gemeinsamen Projekten (z.B. Jumbo Jet) in der letzten Dekade in über 40 Bands aktiv. Die beiden heben die Multiinstrumentalität von Sea + Air auf eine neue Ebene und klingen als Duo wie ein kleines Orchester. Es ist kein Kreis der sich schließt, sondern eine Aufwärtsspirale, die sich in die nächste Runde schraubt.


Samstag, 26.02.2022 ab 20:30 Uhr

Witches Brew

Hexenfasnet

Seit vielen Jahren heizen die Hexen samt Hexenmeister zum Fasnet im Gleis 1 ein. Ob mit oder ohne Verkleidung, mit Witches Brew fliegt der Hexenbesen. Zu jedem Song mischen sie einen ordentlichen Schuss Hexen-Gebräu bei, um eigene Schwerpunkte zu setzen. Mit gefühlvollen Balladen verzaubern sie ihr Publikum um es mit harten Rock-Klassikern und Punk-Nummern wieder ordentlich aufzumischen. Die außergewöhnliche Titelauswahl, verbunden mit einer temperamentvollen Bühnenperformance werden es euch unmöglich machen, ihrem Charme und dem Spaß, der auf euch lauert, zu widerstehen!